Sa., 31.07.2010
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12.Sep.2008
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Bei der PON-Verkabelung werden mehrere Teilnehmer mit einer gemeinsamen Faser aus der Vermittlungsstelle angeschlossen. Diese Faser wird in Teilnehmernähe mit passiven Bauelementen in eine Baumstruktur aufgeteilt und jedem Teilnehmer wird „ein Ast“ zugewiesen. Der Einsparung von Fasern und Kabeln steht ein höherer Elektronik- und Messtechnikaufwand gegenüber.
Für die Verifikation und Störungssuche sind Dämpfungsmessgeräte und OTDRs gebräuchlich. Ein OTDR zeigt dabei den Dämpfungsverlauf entlang einer Strecke; dies ist insbesondere im Störfall ein unverzichtbares Hilfsmittel. Jedoch gibt es einige Besonderheiten bei der Messtechnik. Da die Übertragungen von Up- und Downstream sowie eine mögliche CATV-Übertragung bei unterschiedlichen Wellenlängen 1.310/1. 490/1. 550 nm erfolgen, ist bei Messungen für jede Richtung die richtige Wellenlänge zu wählen. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Koppler als passive Verteilelemente einen erheblichen Dämpfungsbeitrag liefern. Weiterhin ist für Messungen im Rückkanal eines aktiven PON-Netzwerkes ein Dämpfungsmessgerät nötig, welches Burst-Signale verarbeiten kann, wie es im Zeitmultiplexsystem vorkommt.
Der Installation des Teilnehmeranschlussnetzes ist eine große Bedeutung zuzumessen. Schließlich wird mit dem installierten Netz die Geschäftsgrundlage eines Netzbetreibers geschaffen. Somit sollte einerseits jeder Netzbetreiber bei Arbeiten an seinem Netz geeignete und regelmäßig gewartete Geräte vorschreiben und andererseits sollte ein qualitätsbewusster Installateur seine Montagewerkzeuge und Messgeräte von sich aus regelmäßig (jährlich) von einem zertifizierten Fachbetrieb warten lassen.
Opternus
22941 Bargteheide
Telefon: (04532) 2044-0
www.opternus.de
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