"115" bis 2013 national verfügbar

Die einheitliche Behördenrufnummer wird schrittweise ausgebaut. Das haben der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und das Bundesministerium des Innern bekräftigt.

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Auf der Messe Moderner Staat in Berlin wurde jetzt die "Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts D 115 Einheitliche Behördenrufnummer" unterzeichnet. Damit bekennen sich alle Partner zum weiteren Ausbau des Bürgerservices. Sie verpflichten sich, wie es in der Erklärung heißt, "vertrauensvoll und kooperativ zusammenzuarbeiten, um eine deutschlandweite Verfügbarkeit der einheitlichen Behördenauskunft zu realisieren".

Die einheitliche Behördenrufnummer 115 ist ein verwaltungsebenenübergreifender Service. Er soll den Kontakt zur Verwaltung, unabhängig von der Zuständigkeit erleichtern und Auskünfte über Verwaltungsdienstleistungen geben. Zurzeit können in Modellregionen über zehn Millionen Bürger den Service nutzen. 55 Prozent der Fragen werden derzeit im ersten Kontakt beantwortet. Anrufer, deren Frage nicht beantwortet werden kann, werden telefonisch weiterverbunden, oder deren Anfrage wird in Form einer elektronischen Nachricht weitergeleitet. Innerhalb von 24 Stunden erhält der Anrufer eine Rückmeldung - wahlweise per E-Mail, Fax oder per Rückruf.

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