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CeBIT 2012 Special

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Sieger: ITK-Produkte des Jahres 2011

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Highlights aus dem Testlabor

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01. Februar 2012
First-Look: RearCool-Rack

special Hinten kühl

Datacenter-Racks – Das „RearCool-Rack“ von Lehmann-IT ist nicht nur ein direkt gekühlter Serverschrank, sondern es kühlt das Rechenzentrum gleich mit.

Dirk Jarzyna, Redaktion funkschau

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© Lehmann-IT 
zoom
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Das Kühlprinzip ist einfach, dennoch sehr effizient: Server (oder andere im Rack verbaute Komponenten) saugen frontseitig Luft an und blasen sie, in der Regel auf 35 bis 50 Grad erwärmt, rückseitig wieder aus, und zwar durch ein in der Rückseite des Racks verbautes Microchannel-Kühlregister. Dieses Kühlregister bietet eine hohe Luftdurchlässigkeit und vergrößert dank flacher Bauweise (7 cm Stärke) das Rack nur unwesentlich.

Die Prozesswärme der verbauten Komponenten wird dort aufgenommen, wo sie entsteht, und durch einen passiven Prozess auf Raumtemperatur herunter gekühlt. Passiver Prozess bedeutet, dass keine weiteren Ventilatoren notwendig sind. Ein eingesparter Ventilator ist ein Stromverbraucher und ein Point of Failure weniger. Weiß man, dass marktübliche wassergekühlte Racks bis zu fünf Hochleistungsventilatoren nutzen, erkennt man das Einsparpotenzial der Rear-Cool-Racks. Das ist aber noch nicht alles. Da das Rear-Cool-Rack auf etwa 23 Grad herunter gekühlte Luft an den Raum zurück gibt, trägt es dazu bei, die Temperatur im Rechenzentrum moderat zu halten. Das hat positive Auswirkungen auf den Stromverbrauch der Klimaanlage.

Die Rear-Cool-Racks arbeiten kondensatfrei, weil hohe Wasservorlauftemperaturen von 18 Grad gefahren werden können. Das erlaubt, bereits ab 16 Grad Außentemperatur die Kälteerzeugung auf freie Kühlung umzustellen. Das macht die Rear-Cool-Racks zu einer der sparsamsten und energieeffizientesten Kühllösungen für Rechenzentren auf dem Markt.


1. Teil: Hinten kühl
2. Teil: Fazit