funkschau Event Call for Papers & Workshops

funkschau Event
funkschau Event

Der funkschau congress Unified Communications am 19. November 2013 in München bietet Wissenswertes rund um das Thema Unified-Communications & Collaboration. UCC steht als Synonym für effizientes Arbeiten im Unternehmen; zu jeder Zeit und an jedem Ort soll der „Zugriff“ auf die richtigen Ansprechpartner beziehungsweise Daten gewährleistet werden. Interessiert an UCC und ihren Möglichkeiten? Hier erfahren Sie mehr.

Summit mit Sonne und Spaß

Summit mit Sonne und Spaß
Summit mit Sonne und Spaß

Bereits zum zweiten Mal fand bei bestem Wetter der ITK-MEDIA SUMMIT im Stammsitz der WEKA FACHMEDIEN in Haar bei München statt. Die Medienmarken CRN, funkschau und erstmals elektrobörse handel luden hochkarätige Marketing-Entscheider aus der ITK- und Elektrobranche ein. mehr...

funkschau-Roundtables

funkschau-Roundtables

Anbieterverzeichnis

Anbieterverzeichnis
Anbieterverzeichnis

Wer macht was?

Die Datenbank der Unternehmen aus der ITK-Branche.

M2M-Kommunikation

M2M-Kommunikation
M2M-Kommunikation

Highlights aus dem Testlabor

Highlights aus dem Testlabor
Highlights aus dem Testlabor

Vertrauen Sie nicht auf Hochglanzbroschüren, die ihnen das Gelbe vom Ei versprechen, sondern auf knallharte Fakten und Tests. Das funkschau-Testlabor bietet: exklusive First-Looks, Tests und Vergleiche zu aktuellen Produkten. mehr ...

Interviews

Interviews
Interviews

Meinung exklusiv: ITK-Experten im Interview  mehr ...

Case Studys

Case Studies

Neue Referenz-Projekte online!

Case Studies

Lassen Sie sich inspirieren: Erfolgreiche Projekte aus der Praxis als Musterbeispiel für Ihre Investitionen in ITK-Dienste und -Infrastruktur.

zu den Case Studies

hier nachbestellen

Whitepaper

Whitepaper
Whitepaper

Fachwissen pur zu Technologien, Produkten, Services.  mehr ...

Ihre funkschau in Aktion

Ihre funkschau in Aktion
Ihre funkschau in Aktion

Specials Wechselmotiv

News und Know-how gebündelt
30. November 2012
send Drucken | Schrift send send
Hasso-Plattner-Institut: Sieger machen Internet der Zukunft schneller und sicherer

IPv6-Wettbewerb 2012

Ein internationaler Ideen-Wettbewerb zum Internet der neuen Generation ist mit der Auszeichnung von acht Preisträgern zu Ende gegangen. Ziel des "IPv6 Application Contest 2012" war es, Ideen und Lösungen zu finden, wie IPv6 als der Internetstandard der Zukunft schneller großflächig verbreitet und effizient angewendet werden kann.

Anzeige

© Hasso-Plattner-Institut 
zoom

Preise im Wert zwischen 10.000 und 500 Euro überreichte Prof. Christoph Meinel, Direktor des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und Vorsitzender des Deutschen IPv6-Rats, auf einer Gala-Veranstaltung in Potsdam. Stifter der Preise sind neben dem HPI die Unternehmen Strato und De-Cix sowie der Branchenverband Bitkom.

Die Erstplatzierten in der Kategorie "Anwendungen und Implementierungen", sind Hosnieh Rafiee aus dem Iran (Doktorandin am HPI) und Richard Staley (Sabre Holding) aus den USA. Sie erhielten 10.000 Euro vom Sponsor Strato für die Umsetzung ihrer Idee, neue IPv6-Adressen im weltweiten Namensdienst DNS (Domain Name System) sicher zu übermitteln. Mit der Anwendung können bestimmte Datenpakete während der Übermittlung von Internetadressen vor Manipulation sicher geschützt werden. Das funktioniert so ähnlich wie eine Meldestelle, die einen Umzug registriert und dafür die Vorlage eines gültigen Ausweises verlangt. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Nutzer die gewünschte Internetadresse tatsächlich erreicht und seine Anfrage nicht zu einer anderen, manipulierten, Internetadresse umgeleitet wird.

Ait Abdesselam Mehdi aus Frankreich erhielt als Zweitplatzierter 5.000 Euro - gestiftet von der De-Cix Management GmbH in Frankfurt. Seine Anwendung ist im Prinzip mit der Rolle eines Übersetzers zu vergleichen und sorgt dafür, dass insbesondere mobile Endgeräte wie Handys oder I-Pads sowohl unter alten IPv4- als auch unter neuen IPv6-Protokollstandards weiter miteinander kommunizieren können. Realisiert wird dies durch ein verknüpfendes Protokoll (Port-Control-Protocol, PCP), das auch unternehmensweite Firewalls unterstützt. Das PCP ist speziell für mobile Endgeräte mit niedriger Batterielaufzeit geeignet, weil es den Datenaustausch zwischen Endgerät und Internet deutlich reduziert.

Den vom Branchenverband Bitkom gestifteten dritten Preis in Höhe von 1.000 Euro erhielt Ahmad Al-Sadeh, Doktorand des HPI, für die Umsetzung einer Idee, die einen Teil der IPv6-Kommunikation schneller macht: Daten auf dem IPv6-Highway können zwei verschiedene Sicherheitsschleusen passieren. Die beiden Sicherheitssysteme verlangsamen derzeit den Datentransfer, weil sie die Schalter zum Öffnen nacheinander nutzen. Mit dem neuen System können beide Sicherheitsschleusen weitgehend parallel arbeiten. Dafür wurden das so genannte "SEND Protokoll" (Secure-Neighbor-Discovery) und das IPsec-Protokoll (IP security) so verändert, dass doppelte Überprüfungsroutinen vermieden werden. Dadurch agieren beide Systeme unabhängig voneinander und überprüfen Daten signifikant schneller.