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IT-Schränke: IT in rauen Umgebungen

Nicht in jedem Industriezweig stehen Reinräume zur Verfügung, wie dies bei der Chipproduktion der Fall ist. Dennoch können produzierende Unternehmen mit dem richtigen Equipment ihre IT in der Fabrikhalle absichern und so die Grundlagen für eine Industrie 4.0-Initiative schaffen.

Datacenter Bildquelle: © Rittal

“Wo gehobelt wird, fallen Späne” – dies gilt für viele Unternehmen in der produzierenden Industrie. Da in modernen Fabriken immer mehr IT-Systeme für die Automatisierung verwendet werden, ist gegen äußere Einflüsse eine entsprechende Schutzwertigkeit der aufgestellten IT-Schränke notwendig. Zu den Herausforderungen zählt die EMV-Einstrahlung ebenso wie der Schutz vor Vibrationen sowie vor Staub, Schmutz und Flüssigkeiten.

Die Schutzklasse wird in der internationalen IP-Norm (Ingress Protection, manchmal auch International Protection) ausgedrückt. In rauen Produktionsumgebungen sollten Server- und Netzwerkschränke installiert werden, die mindestens die Schutzart IP 55 unterstützen. Derart geschützte Schränke helfen dabei, schädliche Staubablagerungen im Innern zu vermeiden. Außerdem verfügen sie über einen vollständigen Berührungsschutz und sind gegen Strahlwasser aus allen Richtungen geschützt.

Welchen Schrank auswählen?
Üblicherweise sind keine Sonderanfertigungen an Gehäusen und IT-Schränken notwendig, um eine Industrie 4.0-Umgebung zu realisieren. Vielmehr lassen sich standardisierte Produkte verwenden. Wichtig ist hierbei, dass die Lösungen trotz individueller Anpassungen immer noch auf Standards basieren. Denn so ist es für Unternehmen erheblich leichter, bestehende und neue Vorschriften rund um den Bau von IT-Umgebungen umzusetzen.

Und wer auf eine Standardplattform für IT- und Industrieschränke von nur einem Hersteller setzt, erkauft sich eine Reihe weiterer Vorteile. Alle Komponenten lassen sich über die gleiche Befestigungsmethode einbauen, im Idealfall sogar über eine komplett werkzeugfreie Montage. Bestellung und Lagerhaltung werden bei Verwendung eines Systems vereinfacht: Unternehmen müssen weniger Ersatzteile vorhalten und können Lagerbestände auf das Minimum beschränken. So lassen sich alle Gehäuse mit einheitlichen Schließsystemen ausstatten, Generalschlüssel passen für jede Tür und erleichtern den Zugang für Administratoren und Techniker.