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Piller CPM: Schwungvoll in die Zukunft

Das moderne Rechenzentrum stellt fünf wichtige Grundanforderungen an das Design seiner systemkritischen Stromversorgung. Ein USV-System, das erstmals alle fünf Anforderungen gleichermaßen erfüllt, wird einen neuen Standard setzen.

Serverschränke, Datacenter Bildquelle: © 3dmentat - fotolia.com

Bisher gab es nur wenige unterschiedliche Systemkonzepte - die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) mit Batteriespeicher und vorgeschalteten Notstromgeneratoren wurde alternativlos als (N+1) redundanter Parallelverband aufgebaut. Mean Time Between Failure (MTBF), die mittlere Betriebsdauer zwischen Versorgungsausfällen, war damals das wichtigste Auslegungskriterium, und doch musste der eine oder andere Single Point of Failure (SPOF) wie die Parallelsteuerung oder eine gemeinsame Schaltanlage in Kauf genommen werden.

Im Zuge der ständigen Weiterentwicklung hin zu Doppelnetzteilen, alternativen USV-Systemen, neuen Redundanzkonzepten, effizienterem Wärmemanagement und bevorzugten Verteilungsspannungen und Frequenzen zeichnen sich nun fünf essenzielle Grundeigenschaften einer zeitgemäßen IT-Versorgung ab:

  1. Niedrige Investitionskosten
  2. Schnelle Implementierung und flexible RZ – Erweiterung
  3. Geringe Betriebskosten / niedriger Energieverbrauch
  4. Minimaler Service- und Wartungsaufwand
  5. Maximale Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit

Das Rechenzentrum ist heute meist ein eigenständiges Unternehmen, das sich in einem schnell veränderlichen und ständig wachsenden Informations- und Telekommunikationsmarkt mit immer anspruchsvolleren Endkunden behaupten und gleichzeitig renditeorientiert arbeiten muss. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat diese Branche eine zunehmende Fokussierung auf die Wirtschaftlichkeit des Rechenzentrums erlebt, angetrieben durch eine Kombination aus steigenden Energiekosten und zunehmendem Wettbewerb.

Daher muss ein richtig ausgelegtes modernes Rechenzentrum immer die oben angeführten "fünf Grundeigenschaften" im angemessenen Gleichgewicht zu allen anderen unternehmerischen Zielvorgaben im Auge behalten.

Heutige Mega-Rechenzentren werden entweder mit großen USV-Blockleistungen ausgerüstet oder verwenden Parallel-Systeme, die aus kleinen USV-Anlagen aufgebaut sind. Eine große Einzelblock-Anlage ist in diesem Leistungsbereich eine rotierende USV mit oder ohne integrierten Dieselmotor (größere statische USV-Module wären nur mit interner Parallelschaltung von Komponenten möglich). Diese rotierende Technologie ist weniger komplex und die dynamischen USV-Systeme benötigen auch deutlich weniger Module zur Bereitstellung der benötigten Gesamtleistung. Die daraus resultierende drastische Reduzierung der benötigten Komponenten erhöht die Zuverlässigkeit und minimiert den Wartungs- und Instandsetzungsaufwand. Größere Blockleistungen bedeuten jedoch größere Ausbaustufen für die USV-Leistung, wenn das Rechenzentrum erweitert werden soll. Sollte dieses Konzept nicht zum RZ-Geschäftsmodell passen, muss eine größere Anzahl von USV-Anlagen installiert werden, die ein Wachstum in den gewünschten Schritten ermöglicht. Für diesen modularen Ansatz werden üblicherweise statische USV-Anlagen mit IGBT-Wechselrichtern und Batterien eingesetzt. Und genau hier setzt die vollständig neu entwickelte Technologie jetzt an: