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Statement: E-Shelter: Das Rechenzentrum in Bewegung

Die Auswirkungen cloudbasierender IT- und Geschäftsprozesse auf die traditionellen Strukturen und Betriebsabläufe von Unternehmen (und Organisationen) kommen hierzulande erst allmählich in ihrem ganzen Umfang zum Tragen. Der Übergang zu weniger klar definierten, lose miteinander verbundenen, durchlässigen (so genannten hybriden) Umgebungen, von dem amerikanischen IT-Trend- und Marktforschungsspezialisten Saugatuck Technology auch als das „Unternehmen ohne Grenzen“ bezeichnet (Boundary-free Enterprise), bringt Herausforderungen und Veränderungen auf allen Ebenen mit sich.

Rupprecht Rittweger,  Gründer und Geschäftsführer von E-Shelter Bildquelle: © E-Shelter

Rupprecht Rittweger, Gründer und Geschäftsführer von E-Shelter

Zu den Faktoren, die die neue Unternehmenswelt prägen, zählen die Experten im allgemeinen die wachsende Bedeutung von Cloud, Mobilität, sozialem Austausch und Datenanalyse. Alle Faktoren greifen ineinander und erfordern daher zunehmend Flexibilität, zunächst vor allem von den IT Organisationen, die die Anforderungen für die neue Form der Zusammenarbeit bewältigen müssen.

Diese inzwischen erforderliche „Beweglichkeit“ hat nun auch in Deutschland das Rechenzentrum erreicht. Es gilt heute nicht mehr nur, den ständig steigenden Anforderungen an Effizienz Rechnung zu tragen, sondern auch hinsichtlich Flächenverfügbarkeit, globaler Konnektivität und Verfügbarkeit flexibel zu sein. Als Fundament der IT-Architektur muss das Rechenzentrum eine Umgebung bieten, die die Risikobereitschaft, den Bedarf an Kontrolle sowie die Pläne für zukünftige Services und das verfügbare Budget des Unternehmens in Einklang bringen. In einer unternehmenseigenen RZ-Umgebung ist dies zu vertretbaren Kosten kaum möglich.

Als Betreiber von rund 90.000 qm Rechenzentrumsfläche in Deutschland und der Schweiz sind die neuen Anforderungen an die Flexibilität inzwischen tägliches Geschäft. Unsere Kunden haben die Veränderung der IT-Welt und ihre neue strategische Dimension längst erkannt. Sie verfügen über ausgefeilte Strategien zur Konsolidierung ihrer IT und detaillierte Vorstellungen zum Kosten- und Risikomanagement. Es werden bereits Ansätze verfolgt, die gewünschte Absicherung in der firmeninternen IT-Infrastruktur zu schaffen, um somit auf eine zusätzliche Redundanz in der RZ-Infrastruktur verzichten zu können. Das bedeutet, für bestimmte Systeme wird keine Tier-III+-Verfügbarkeit mehr benötigt, was erhebliche Einsparungen ermöglicht, zugleich jedoch große Flexibilität in der Infrastruktur des externen Rechenzentrumsanbieters erfordert. In gleichem Maße gibt es Fälle, in denen die  kritischste Infrastruktur, die einer besonderen Ausfallsicherheit bedarf, herausgelöst wird und in einer hochverfügbaren Umgebung untergebracht wird.