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HFO Kick Off 2018: Der Wandel kommt – manchmal aber erst morgen

HFO hat Vertriebs- und Herstellerpartner zum Kick Off 2018 nach Hof geladen. Die Veranstaltung verschaffte einen spannenden Einblick, wie unterschiedlich die Geschwindigkeiten bei Themen wie All-IP, Cloud und damit letztlich der Digitalen Transformation im Markt oft sind.

HFO Telecom Starface Snom Bisping Pascom Bildquelle: © HFO Gruppe

"Elefantenrunde" beim HFO Kick Off: Florian Buzin (Starface), Gernot Sagl (Snom), Achim Hager (HFO), Moderator Thomas Apfel, Johannes Bisping (Bisping & Bisping) und Mathias Pasquay (Pascom)

Die HFO Gruppe veranstaltete Anfang Januar zum mittlerweile sechsten Mal in Hof den fast schon traditionellen Kick Off und mehr als 400 Teilnehmer sowie 33 Aussteller folgten der Einladung nach Oberfranken. Das starke Interesse verwundert nicht, immerhin stellt das Event des Providers mittlerweile für viele Systemhäuser und Hersteller den Startschuss in das Telekommunikationsjahr dar. „Wir profitieren natürlich davon, dass wir die ersten im Jahr in der Branche sind, die eine solche Veranstaltung bieten“, erklärt HFO-Vorstand Achim Hager. „Und dadurch, dass seit langem alle großen Player bei uns zu Gast sind, ist es auch die perfekte Möglichkeit, den Branchenpuls zum Jahresstart zu fühlen.“

Denn HFO nutzt die Bühne der Hofer Freiheitshalle nicht nur, um die eigene Strategie vorzustellen, sondern überlasst das Mikrofon auch den Partnern, die von ihrer Erfahrung aus dem Tagesgeschäft berichten und ein interessantes sowie teils enorm heterogenes Stimmungsbild des Marktes zeichnen. Besonders am Thema All-IP scheiden sich so manche Geister. Vom Endspurt der Telekom bis Dezember 2018 ist in Hof kaum die Rede, HFO selbst geht hingegen mittlerweile von einem Umstellungsprozess aus, der sich bis Anfang 2020 ziehen soll – immerhin haben fast 40 Prozent der Unternehmen den Wechsel noch vor sich. „Es gibt noch viele Knackpunkte in der Branche“, erklärt Johannes Bisping, CEO des Kommunikationsdienstleisters Bisping & Bisping. Unter anderem fehle es in ländlichen Gebieten oftmals an der nötigen Bandbreite, um eine leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur auf IP-Basis zu realisieren.