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Einkaufen: Sicherer Online-Shop – auch zur Weihnachtszeit

Weihnachtszeit ist Einkaufszeit. Das ruft auch Cyberkriminelle auf den Plan. Daher müssen Händler dafür sorgen, dass ihr Online-Shop auch zu Spitzenzeiten sicher ist.

Thomson CompuMark Bildquelle: © Thomson CompuMark

Damit Kunden online bei ihnen einkaufen, müssen Händler eine intuitive Nutzung bieten und Vertrauen schaffen. Wer jedoch auf einfache Anmeldeprozesse setzt und dabei Funktionalität über Sicherheit stellt, erhöht die digitale Angriffsfläche. Vor allem saisonale Verkaufszeiten wie Weihnachten sind wie eine Einladung für Hacker, die Traffic-Spitzen und dadurch verursachte Engpässe bei Bandbreite und Kapazität des Netzwerks für ihre kriminellen Zwecke auszunutzen.

Leichte Beute

Laut dem European E-Commerce Report 2017 sollen die Online-Umsätze europäischer Händler in diesem Jahr um 14 Prozent auf 602 Milliarden Euro steigen. Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten dürften einen beträchtlichen Beitrag dafür leisten. Manche schrauben sogar die Sicherheitsmaßnahmen zurück, um ihr Geschäft voranzutreiben und ein größeres Stück vom digitalen Umsatzkuchen zu bekommen. Doch bei der saisonalen Jagd nach Profit dürfen Unternehmen die Cybersicherheit nicht vernachlässigen.

Denn in Folge eines Sicherheitsvorfalls droht Händlern sowohl ein Verlust an Vertrauen als auch ein Verlust an Einnahmen. Ersteres geschieht, wenn auch Kundendaten betroffen sind, letzteres, wenn der Angriff die Site außer Gefecht setzt. Angesichts der Bedrohung durch Ransomware wie WannaCry und Petya sind die Gefahren für die Cybersicherheit dabei so weitreichend wie noch nie zuvor. Das Marktforschungsinstitut Cybersecurity Ventures sagt voraus, dass sich 2021 die jährlichen Kosten durch Cyberangriffe weltweit auf 6 Billionen US-Dollar belaufen. Vor allem das Online-Einkaufsverhalten zur Vorweihnachtszeit bildet für skrupellose Cyberkriminelle zweifellos eine wahre Goldgrube. Aber auch persönliche Kundendaten stellen eine reiche Beute dar.

Umfassender Schutz

Die Sicherheit zu gewährleisten, ist für Händler eine schwere Aufgabe. Aber sie ist notwendig, um die Kundendaten und die kritischen Anwendungen zu schützen. Dafür müssen Händler einen mehrstufigen Ansatz verfolgen, der das Rechenzentrum und die Cloud umfasst, damit ihre Online-Services sicher bleiben. DDoS-Angriffe, die typischerweise ein hohes Volumen aufweisen, erfordern zudem flexible Security-Maßnahmen zum Schutz von Netzwerk, Sitzung und Nutzer.

Hierfür gibt es eine ganze Reihe moderner Sicherheitslösungen, mit denen Unternehmen ihre Angebote in Echtzeit gegen alle Arten von Online-Bedrohungen schützen können, ohne dass die Nutzer tätig werden müssen. Damit verhindern sie beispielsweise, dass die Anwender auf gefälschte Websites gelockt oder ihre Anmeldedaten durch schädliche Skripte offengelegt werden, die Anwendungen, Nutzer und Geräte angreifen. Schließlich lassen sich Geräte und verhaltensbezogene Variablen heute rasch identifizieren, sodass ehrliche Kunden weiter ungestört einkaufen können, während Malware und üble Bots draußen bleiben.