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Digitale Transformation im Channel: Kleine Schritte für den großen Handel

Die Verknüpfung des stationären Ladens mit dem Online-Geschäft sollte aktuell bei jedem Händler ganz oben auf der Agenda stehen. Sie sind bei Online-Angeboten gezwungen, schnell Geschäftsprozesse aufzusetzen, die aber oft nicht reibungslos an bestehende Systeme angeschlossen werden können.

Channel Bildquelle: © Exact Software

Zunehmend fordert Digitalisierung die Händler, denn Kunden erwarten einen einheitlichen Service: von den stationären Läden über soziale Medien bis zum Online-Shop.

Es entsteht doppelter Aufwand im Kundenmanagement, in der Wareneingabe oder Rechnungsstellung – und die digitalen Geschäfte bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Cloud-Lösungen bieten zahlreiche Potenziale, diese Prozesse miteinander zu verknüpfen, den Überblick zu bewahren und schneller zu agieren.

Neue Geschäftsmodelle im Minutentakt
Händler stehen derzeit vor zahlreichen Herausforderungen, vor allem aufgrund der umfassenden Digitalisierung: Kunden erwarten, dass sie von stationären Läden über soziale Medien bis zum Online-Shop auf der Website mit einem einheitlichen Service bedient werden. Neue Technologien ermöglichen ständig neue Funktionen und Angebotsmöglichkeiten. Die Kundenwünsche ändern sich dadurch immer schneller und durch die steigende Vernetzung wird die Handelsbranche zunehmend international. So können Einzelhändler von Deutschland aus im Prinzip jeden Kunden auf dieser Welt bedienen. Umgekehrt bieten auch ausländische Unternehmen ihre Dienste in Deutschland an – und immer mehr Firmen aus anderen Branchen oder Startups steigen in den Wettbewerb ein.

Stolpersteine digitalen Fortschritts
Dabei reagiert der deutsche Handel nur zaghaft auf die Digitalisierung. Gemäß einer Umfrage des Bitkom sehen sich 77 Prozent der Händler als Nachzügler in Sachen Digitalisierung. Beim rein stationären Handel besitzt sogar rund jeder dritte Händler (36 Prozent) immer noch keine eigene Homepage. Dabei gilt, wer neben dem stationären Ladengeschäft einen Online-Shop unterhält, erzielt erhebliche Einnahmen. Bei gut jedem zehnten Händler (11 Prozent) ist es mehr als die Hälfte des Umsatzes, der sich verdoppelt. Dies zeigt, dass sich kein Händler mehr vor der Digitalisierung und dem Angebot eines Online-Shops verschließen darf.