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Ingram Micro Top 2017: Rüstzeug für die digitale Ära

Auf der Hausmesse Top 2017 hat Distributor Ingram Micro seinen Weg vom Client-Vertrieb zum Cloud- und Service-Anbieter aufgezeigt. Der Konzern hat massiv in seine Entwicklung investiert – und will seine Partner mitnehmen.

Ernesto Schmutter Ingram Micro Bildquelle: © WEKA Fachmedien

Ernesto Schmutter und Nimesh Davé von Ingram Micro auf der Top 2017

Die ITK-Branche hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt und muss auf die immer komplexeren Anforderungen aus der Unternehmenswelt reagieren. Wo Grenzen waren, werden zusehends Brücken gebaut. Eindrucksvoll zeigt das die Zahl der im vergangenen Jahr vom Distributor Ingram Micro umgesetzten Projekte. Wie Deutschlandchef Ernesto Schmutter auf der Hausmesse Top 2017 in München erklärte, waren von den rund 210.000 Projekten insgesamt 89.000 international aufgestellt und über zwei oder mehr Länder aufgeteilt.

Im Zuge dieser Transformation hin zu komplexeren Anforderungen sollen Vor-Ort-Services, Cloud und Security die wichtigsten Themen sein, um den wachsenden Herausforderungen begegnen zu können. „Unsere Welt wird zunehmend vernetzter und Marktgrenzen lösen sich immer mehr auf“, sagte Schmutter. „Diese Entwicklung wird sich weiter verstärken.“ Die eigene Aufgabe sieht der Distributor darin, den Resellern mit einem Ecosystem aus Produkten, Technologien, Services sowie Beratung zur Seite zu stehen und ihnen einen Zugang zu einem Netzwerk aus Partnern zu schaffen.

Für diese Strategie hat sich auch Ingram Micro selbst weiterentwickelt. Das ehemals reine Client-Geschäft wurde laut Schmutter differenziert und Stück für Stück um neue Geschäftsbereiche erweitert, mit Cloud, Security und Services als übergeordnete Themen. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen darüber hinaus 900 eigene Software-Entwickler, um eigene Produkte wie die Cloud-Plattform „Odin“ stets weiterentwickeln zu können. „Kein anderer Distributor hat vergleichbare Kapazitäten in diesem Zukunftsmarkt anzubieten“, entgegnet Schmutter auf die Frage, wo sich Ingram Micro im Vergleich zum Wettbewerb positioniert.