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Cloud-Migration: Mit einer offenen Cloud-Infrastruktur in die Zukunft

Den passenden Ansatz für die Migration in die Cloud zu finden, ist eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen, vor denen die IT-Abteilungen in den Unternehmen heute stehen. Für Systemhäuser und -integratoren mit dem nötigen Know-how ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, Unternehmen auf dem Weg in die Cloud zu unterstützen.

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Alles oder Nichts: Handelt es sich um Cloud-Computing, führt dieser Ansatz nicht weiter. Wenn in der Vergangenheit über die Möglichkeiten der Cloud diskutiert wurde, war damit oft der Gedanke verbunden, dass die IT in der Wolke zu einem Gebrauchsgut wie Strom und Wasser wird. Der Ressourcenverbrauch wird gemessen und dementsprechend abgerechnet. Bei kurzfristigen Lastspitzen bezüglich Rechen- oder Speicherleistung kann das funktionieren. Nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge wird aber kaum ein Unternehmen seine gesamte IT in die Cloud verlagern. Manche Applikationen sind technisch nicht dafür vorbereitet und andere müssen aus datenschutzrechtlichen Gründen im eigenen Rechenzentrum betrieben werden.

Eine Open-Hybrid-Cloud eröffnet Unternehmen die Perspektive, flexibel und bedarfsorientiert interne und externe IT-Kapazitäten miteinander zu kombinieren. Wenn es darum geht, Chancen und Risiken bezüglich einer Migration in die Cloud zu bewerten, wenden sich viele Unternehmen an ihnen bereits vertraute IT-Partner und Systemintegratoren.

Effizienz trotz Kostendruck

Gerade die Themen Kostendruck und Effizienzsteigerung sind in den IT-Abteilungen seit einiger Zeit in den Vordergrund gerückt. Vorgaben, wie die Kosten für den laufenden Betrieb um 10 oder 20 Prozent zu senken, sind keine Seltenheit. Das betrifft dann nicht nur die interne IT, sondern auch die externen Dienstleister, nämlich die Systemhäuser oder die Sys-temintegratoren. Um ehrgeizige Effizienzziele erreichen zu können, sind neue Wege und Formen der IT-Organisation erforderlich, wie sie Cloud-Computing bietet.

Aus IT-Sicht geht es bei Cloud-Computing in erster Linie um die Effizienzsteigerung der Prozesse. Das ist eine der zentralen Aufgaben, die sich der internen IT und den Dienstleistern stellt. Der zweite Treiber für den Einsatz von Cloud-Computing kommt aus den Fachabteilungen. Sie forcieren die Cloud-Adaption. Es existiert ein beachtlicher Bedarf an Cloud-Services. In der Regel lautet die Vorgabe, dass die IT, statt wie bislang erst nach Monaten, am besten innerhalb von ein bis zwei Wochen oder auch innerhalb weniger Tage auf neue geschäftliche Anforderungen reagiert und die benötigten Lösungen für den Vertrieb, das Marketing oder den Customer-Support bereitstellt.