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Ob RFID-Halskette, Swarovski-Speicherstick oder Navi-Jacke - verfolgen Sie, was dabei heraus kommt, wenn Technik und Mode Hand in Hand gehen. In unserer Bildergalerie.

08. August 2011
IAB-Studie

Demographischer Wandel führt nicht automatisch zu Fachkräftemangel

Die Zahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt potenziell zur Verfügung stehen, wird laut IAB bis 2025 um fast 3,5 Millionen sinken. Selbst bei einer steigenden Erwerbsquote der Frauen und der Älteren sowie einer jährlichen Nettozuwanderung von 100.000 Personen wird sie von heute 44,8 auf 41,3 Millionen zurückgehen.

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Die Erwerbsquote wird nach Ansicht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Jahr 2025 nur noch knapp über der Zahl der heute Erwerbstätigen liegen (40,8 Millionen). Bis 2050 nimmt das so genannte Erwerbspersonenpotenzial möglicherweise sogar um insgesamt zwölf Millionen ab, geht aus der IAB-Studie hervor.

Die Nürnberger Arbeitsmarktforscher haben dabei die steigenden Erwerbsquoten der Frauen und Älteren sowie eine jährliche Nettozuwanderung von 100.000 Personen berücksichtigt. Diese Größenordnung sei gemessen an den Vergangenheitswerten plausibel, erklärt das IAB. Seit 1965 seien im Durchschnitt jährlich rund 200.000 Personen mehr zugewandert als weggezogen. Die Annahme eines Wanderungssaldos von jährlich 100.000 Personen trage der niedrigen Nettozuwanderung der jüngeren Vergangenheit Rechnung.

In einem Alternativszenario mit einer jährlichen Nettozuwanderung von 200.000 Personen sinkt das Erwerbspersonenpotential bis 2025 um gut zwei auf 42,5 Millionen und bis 2050 um gut acht auf 36,5 Millionen. Diese Variante berücksichtigt, dass die Nettozuwanderung zeitweise durchaus deutlich höher sein könnte, weil ab Mai 2011 die Freizügigkeitsbeschränkung der Arbeitnehmer in der EU in Deutschland weggefallen ist.

 

1. Teil: Demographischer Wandel führt nicht automatisch zu Fachkräftemangel
2. Teil: Zuwanderung als Lösung nicht ausreichend