Sie sind hier: Home

85 Jahre funkschau

Zitate

(Quelle: Faber Visum - Fotolia.com)

„IBM - Ich Bin Müde.“

Dirk Jarzyna, Testingenieur, 1988 anlässlich eines Geschwindigkeitsvergleichs eines IBM-PS/2-Computers mit einem schnelleren, kompatiblen No-name-PC.

„Es gibt keinen Grund für irgendjemand, einen Computer zu Hause zu haben.“

Ken Olson, President, Founder und Chairman von DEC, 1977 während eines Meetings der World Future. Quelle: Wikipedia

„Der weltweite potenzielle Markt für Kopiermaschinen ist höchstens 5000.“

IBM zu den späteren Gründern von Xerox, 1959. Quelle: Wikipedia

„Die Amerikaner benötigen ein Telefon, wir aber nicht. Wir haben jede Menge Boten.“

Sir William Preece, Chefingenieur British Post Office, 1878.

„Die Wahrheit ist da draußen. Kennt jemand die URL?“

Quelle: unbekannt

„Meine tägliche Unix-Befehlsliste: unzip, strip, touch, finger, mount, fsck, more, yes, unmount, sleep.“

Unix-Programmierer

„Programmieren ist heute ein Wettlauf zwischen Softwareentwicklern, die versuchen, größere und idiotensicherere Programme zu erzeugen, und dem Universum, das versucht, größere und bessere Idioten zu erzeugen. Bislang liegt das Universum vorn.“

Quelle: Wikipedia

„Next Christmas the iPod will be dead, finished, gone, kaput.“

Alan Sugar, Amstrad-Gründer, 2005.

„In der Zukunft werden Computer möglicherweise weniger als 1,5 Tonnen wiegen.“

Popular Mechanics, 1949

„Die Wahrheit ist, keine Online-Datenbank wird die tägliche Zeitung ersetzen, keine CD-ROM kann den Platz eines kompetenten Lehrers einnehmen und kein Computernetzwerk wird die Arbeitsweise von Regierungen ändern.“

Clifford Stoll im Februar 1995 im Newsweek-Artikel »The Internet? Bah!«

„Das Internet wird in der 90ern für Frauen das sein, was der Vibrator in den 70ern war. Es wird diese Macht haben.“

Lisa Palac, Porno-Aktivistin, 1994

„Ich warte auf den Tag, an dem meine Tochter in ihrer Corn-Flakes-Schachtel einen zusammengerollten 1000x1000-Pixel-Farbbildschirm mit magnetischem Rücken zum anpappen am Kühlschrank findet.“

Tim Berners-Lee, Erfinder des World-Wide-Web, 1995

„Remote-Shopping, obwohl durchaus machbar, wird floppen.“

TIME, 1966. Damit schrieb das Time-Magazin E-Commerce in einem Satz bereits ab, lange bevor irgendjemand überhaupt davon gehört hatte.

„Die Übertragung von Dokumenten über Telefondrähte ist prinzipiell möglich, aber der dazu nötige Apparat ist so teuer, dass dies niemals ein praktisches Angebot sein wird.“

Dennis Gabor, Britischer Physiker und Autor von Inventing the Future, 1962.

„Atomgetriebene Staubsauger werden in zehn Jahren wahrscheinlich Realität sein.“

Alex Lewyt, Präsident des Staubsaugerunternehmens Jewyt Corp., 1955 in der New York Times.

„Wir sind jetzt die einzige Networking-only-Firma auf dem Markt.“

Robert Frankenberg, CEO Novell, 1996.

„Es gibt 10 Typen von Menschen, solche, die Binärzahlen verstehen, und solche, die sie nicht verstehen.“

Quelle: Wikipedia

„In C mussten wir unsere eigenen Bugs codieren. In C++ können wir sie erben.“

Quelle: Programmierer

Microsoft

„Sie haben Fragen, wir haben tanzende Büroklammern.“

Microsoft-Office-Hilfe

„Ich glaube, OS/2 ist ausersehen, das wichtigste Betriebssystem wenn nicht sogar Programm aller Zeiten zu sein.“

Bill Gates, 1987, in einem von ihm geschriebenen Vorwort im OS/2 Programmer´s Guide.

„In zwei Jahren wird Spam ein Ding der Vergangenheit sein.“

Bill Gates, 2004, während des World Economic Forums in Davos. Quelle: BBC

„Fehler sind keine Option, sie kommen im Bundle mit Ihrem Microsoft-Produkt.“

Quelle: Anonymus

„Keine Chance, dass das iPhone irgendeinen signifikanten Marktanteil erreicht. Keine Chance.“

Steve Ballmer, Microsoft CEO, 2007 in USA Today.

„Ich wünsche ihm das beste, wirklich. Ich denke einfach, er und Microsoft sind ein wenig engstirnig. Er wäre ein viel offenerer Kerl, wenn er mal LSD eingeworfen oder einen Ashram besucht hätte, als er jünger war.“

Jobs über Gates, 1996

„Unsere Freunde oben im Norden geben fünf Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung aus, und alles, was sie zu tun scheinen, ist Google und Apple kopieren.“

Jobs über Microsoft, 2006

„Das Internet? Sind wir nicht dran interessiert.“

Bill Gates, 1993.

„Wirklich, ich beabsichtige nicht Microsoft zu zerstören. Das wird ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.“

Linus Torvalds, 2003.

„Windows Vista unterstützt echtes Multitasking – es kann simultan booten und crashen.“

Quelle: Entwicklerforum Windows

Große Irrtümer

(Quelle: Fotolia.com)

Die Apple-Sammlung

Fast will man glauben, Mitte der 90er Jahre hätte jemand einen Preis gestiftet für die am coolsten formulierte Voraussage des Untergangs von Apple. So einen Wettbewerb hat es natürlich nie gegeben, dennoch übertrafen sich Medien und Konkurrenten von Apple darin, das baldige Verschwinden des Unternehmens zu verkünden. Hier eine Auswahl:

„Bei all seinem Erfolg, was Steve Jobs wirklich erreicht hat, war eine temporäre Pause in Apples langfristigem Niedergang.“

Michael S. Malone, Infinite Loop, 1996

„Ob sie nun alleine bleiben oder gekauft werden, Apple wie wir sie kennen ist gekocht. Das ist so klassisch. Das ist so traurig.“

Forrester Research, zitiert in The New York Times, 25. Januar 1996

„Apple ist ein chaotisches Durcheinander ohne strategische Vision und ganz sicher ohne Zukunft.“

TIME, 5. Februar 1996

„Zu der Zeit, wo Sie diese Story hier lesen, wird die verschrobene Kultfirma ihren wilden Ritt als unabhängiges Unternehmen beenden.“

Fortune, 19. Februar 1996

„Ich würde Apple zu machen und den Aktionären ihr Geld zurückgeben.“

Michael Dell, Gründer und CEO von Dell, 1997

„Der Kauf von NeXT ist ein wenig zu spät. Apple ist bereits tot.“

Nathan Myhrvold, Microsoft CTO, Juni 1997

„Die Idee, dass sie zurück in die Vergangenheit gehen werden, um einen großen Home-Run zu schlagen, ist wahnhaft.“

Dave Winer, in der The Financial Times, 11 Juli 1997

„Der iMac wird sich nur an echte Gläubige verkaufen. Er ist schnörkellos, elegant, ohne Floppy – und dem Untergang geweiht.“

The Boston Globe, 14. Mai 1998
Apple heißt IBM im PC-Markt willkommen - und macht damit nebenbei geniale Werbung für sich

Mit einer Ausnahme wurden alle Aussagen zu einer Zeit gemacht, die als Apples dunkle Periode zu betrachten ist – Steve Jobs war schon lange nicht mehr im Unternehmen und der 1996 und 1997 amtierende CEO Gil Amelio war nicht in der Lage, das angeschlagene Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Als Jobs im September 1997 als Interim-CEO zu Apple zurückkehrte, begannen die Untergangsvisionäre langsam wieder still zu werden.

Y2K

Gewissermaßen der Tag des Jüngsten Gerichts, die Stunde, die schließlich wahr werden lassen sollte, was Technikfeinde immer schon sagten: Computer werden die Welt kollabieren lassen. Analysten, Computerexperten und die Medien waren sich einig, um Mittenacht am 1. Januar 2000 würden ganze Computernetzwerke zusammenbrechen. Was war das Problem? Viele Computerprogramme, besonders ältere, die noch in COBOL programmiert waren, nutzten bei der Speicherung eines Datums lediglich zwei Stellen für das Jahr – für 1996 wurde also nur 96 gespeichert. Wie sollte ein Computer so das Jahr 2000 vom Jahr 1900 unterscheiden? Dies würde Computer völlig versagen lassen.

„Das Y2K-Problem ist das elektronische Äquivalent von El Nino, und es wird einige hässliche Überraschungen rund um den Globus geben.“

John Hamre, US Deputy Secretery of Defense.

„Y2K ist eine Krise ohne Beispiel.“

BYTE, Juli 1998

„Y2K ist der größte Schlamassel des Computerzeitalters, und es wird möglicherweise eine Trillion Dollar kosten, ihn zu reparieren.“

Gene Bylinsky, Fortune, 27. April 1998

„Schäden, die bis zu dreistellige Milliardenbeträge erreichen können.“

Gartner Group

„Computerprobleme bei der Datumsumstellung auf das Jahr 2000 können eine schwere weltweite Rezession zur Folge haben.“

Ed Yardeni, Die Welt

Was passierte nun tatsächlich? Wir wachten am nächsten Morgen mit Kopfschmerzen auf – wie an jedem Neujahrstag. Darüber hinaus geschah aus IT-Perspektive so gut wie nichts Ungewöhnliches. In ein paar Ländern kam es zu temporären Stromausfällen, und das war schon so ziemlich das Schlimmste.

Witze

Fünf Gründe, warum alle Computer weiblich sind:

  1. Niemand außer dem Erzeuger versteht ihre interne Logik.
  2. Die natürliche Sprache, die sie nutzen, um mit anderen Computern zu kommunizieren, ist für sonst wen völlig unverständlich.
  3. Die Nachricht »Bad Command or File Name« sagt ungefähr dasselbe wie »Wenn du nicht weißt, warum ich sauer auf die bin, werde ich es dir sicher nicht sagen.«
  4. Selbst deine kleinsten Fehler werden für späteren Abruf in Long-Term-Memory gespeichert.
  5. Sobald du dich für einen entschieden hast, wirst du dein halbes Gehalt für Zubehör dafür ausgeben müssen.

Fünf Gründe, warum alle Computer männlich sind:

  1. Sie haben eine Menge Daten, sind aber trotzdem völlig ahnungslos.
  2. Sie sollten eigentlich helfen, Probleme zu lösen, sind die Hälfte der Zeit aber selbst das Problem.
  3. Sobald du einen gekauft hast, merkst du, dass du ein, zwei Tage später für das gleiche Geld einen viel besseren bekommen hättest.
  4. Um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten, musst du sie anmachen.
  5. Hohe Spannungsspitzen schalten sie für den Rest der Nacht aus.
Quelle: A typical Yahoo! inbox : Inbox(0), Junk(9855210)