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85 Jahre funkschau

Grußworte

85 Jahre funkschau – 85 Jahre Technologie-Geschichte

Oliver Tuszik, VP und Vorsitzender der Geschäftsführung bei Cisco Deutschland

In der digitalen Welt sind 85 Jahre eine lange Zeit. Es gibt kaum jemanden in unserer Branche, der bereits zu dieser Zeit dabei war. Oder doch? Als Urmutter unter den ITK-Fachzeitschriften hat die funkschau die Technologie-Revolutionen in der Kommunikationsbranche vom Telefon bis zum Internet of Everything seit 85 Jahren begleitet.

Es fing an am 10. Februar 1928. Die erste Funksprechverbindung wird von Deutschland in die USA freigeschaltet. Ab 1951 kommt Kompatibilität ins Spiel: Der Sender CBS in New York beginnt mit dem ersten Fernsehprogramm in Farbe. Jedoch stellt er es nach wenigen Monaten wieder ein, da es nicht kompatibel mit den damaligen Systemen ist. Dank neuer Erfindungen in der Kommunikation rückt 1962 aber die Welt doch enger zusammen: Der erste Kommunikationssatellit Telstar wird ins All geschossen. Er ermöglicht die Fernsehübertragung aus den USA nach Europa. Ein Thema für die funkschau.

Ab den 80er Jahren ändern sich die Perspektiven für die funkschau wieder erheblich: 1980 wird der Standard ISDN verabschiedet. Er führt die Digitaltechnik in das Telefonnetz ein. Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets wandelt sich ab 1984 die bisherige Einweg- in eine Mehrweg-Kommunikation. Wichtige Bausteine dafür liefern wir – mit Routern zur intelligenten Vernetzung sowie Multiprotokoll-Routern zur Weiterleitung unterschiedlicher Datenformate. Schließlich entwickelt Tim Berners-Lee 1989 am CERN in Genf das World-Wide-Web. Es ermöglicht die einfache Verlinkung imInternet und legt damit die Basis für seine heutige weite Verbreitung.

Das Internet wird langsam zum Dauerbrenner, während ich als Student der Elektrotechnik dann bald meine erste funkschau in den Händen hielt: 1993 veröffentlicht das NCSA den ersten grafikfähigen Web-Browser Mosaic und bietet ihn kostenlos zum Herunterladen an. Aufgrund seiner visuellen Darstellungsmöglichkeiten können jetzt auch Laien auf das Internet zugreifen.

Das Zeitalter der Kommunikation wandelt sich gegen 2008 zur Ära der Collaboration. Niemand muss mehr Telefonnummern auswendig lernen oder nachdenken, welches Gerät sie oder er für eine Verbindung nutzt. Vieles ist mit vielem weitgehend automatisch verbunden und es kommt nur noch auf die Inhalte an – und nicht mehr auf den Übertragungsweg. Heute entwickelt sich Unified-Communications weiter zum Internet of Things und zum so genannten „Internet of Everything“, das Daten, Objekte, Menschen und Prozesse miteinander verbindet. Sie als Leitmedium haben sich auch mit diesem Trend frühzeitig auseinandergesetzt.

Die Generation von heute in Medien und Unternehmen begleitet und gestaltet diesen spannenden Wandel weiter. Wir von Cisco werden nicht aufhören, maßgeblich, innovativ und hoffentlich eine gute Geschichte wert zu sein. Wir wünschen der Zeitschrift und dem Verlag weiterhin eine gute Hand für Trends, alles Gute und viel Erfolg!

Mit 85 funkt's noch!

Alexandra Biebel, Director Marketing and Communications bei Alcatel-Lucent Deutschland

Vor zwei Jahren feierten wir den 150-jährigen Geburtstag des Telefons, basierend auf der Erfindung von Philip Reis aus dem Jahre 1861. Dieses Jahr begehen wir nicht nur das Jubiläum von 100 Jahren Funk – der Meißner Triodengenerator wurde 1913 patentiert – sondern auch von 90 Jahren Rundfunk, denn 1923 wurde der deutsche Unterhaltungsrundfunk die „Funkstunde AG“ gegründet. Das wichtigste Jubiläum in diesem Jahr macht die Trilogie perfekt: 85 Jahre funkschau – ein Pionier der Berichterstattung rund um die Kommunikationstechnik feiert Geburtstag.

„Zukunft braucht Herkunft“, dieses Zitat des deutschen Philosophen Odo Marquart könnte passender nicht sein. Die Tatsache, dass die funkschau quasi seit den Anfängen der Funktechnik mit dabei ist und die Begeisterung für dieses Medium in die Öffentlichkeit getragen hat, kann sie heute nicht nur mit Stolz auf 85 Jahre ITK-Berichterstattung zurückblicken, sondern auch mit Mut in die Zukunft blicken lassen. Denn sie ist die Basis und ein wesentlicher Garant dafür, dass wir auch weiterhin über innovative Themen aus der Informations- und Telekommunikationsbranche lesen werden.

Der Pioniergeist und die frühe Verwurzelung in der Entstehung der Kommunikationstechnik verbindet Alcatel-Lucent mit der funkschau, denn was wären Erfindungen und Innovationen, wenn keiner darüber berichten würde. Philip Reis hatte Pech, über seine Erfindung des Telefons wollte zunächst niemand sprechen. Davon profitierte Alexander Graham Bell, einer der Gründerväter von Alcatel-Lucent. Er ging als Erfinder des Telefons in die Annalen ein, weil er im richtigen Moment eine geniale Erfindung zum Patent angemeldet hatte und die ganze Welt plötzlich mehr darüber erfahren wollte.

Solche mutigen Beiträge braucht es, damit wir uns auch zukünftig über Meilensteine der Kommunikationstechnik freuen können. Und wir benötigen Magazine wie die funkschau, die darüber berichten. Alcatel-Lucent gratuliert der funkschau zum 85. Jubiläum, möge der Funke auch weiterhin überspringen!

2013 - das Jahr der großen und kleinen Geburtstage in der Telekommunikation

Dirk Paessler, Gründer und Vorstand der Paessler AG

Herzlichen Glückwunsch, funkschau!

Auf 85 erfolgreiche Jahre können wir noch nicht zurückblicken, aber mehr als 15 Jahre Unternehmenshistorie sind es mittlerweile auch bei der Paessler AG.

Von der One-Man-Show zum internationalen Marktführer: Am Anfang stand eine für mich verblüffende Entdeckung: Ende der 90er Jahre bot der Markt keine zufriedenstellende, umfassende Lösung für Netzwerküberwachung. Mit der Idee einer preiswerten Monitoring-Software vor Augen, die leistungsfähig und einfach zu bedienen ist, gründete ich 1997 Paessler Software Solutions.

Seitdem konnten wir Jahr für Jahr ein starkes Umsatzwachstum verzeichnen (z.B. 2012 ca. 57 Prozent). 2012 erhielten wir den Deloitte Technology Fast 50 Award, der uns als eines der 50 am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland auszeichnet. Unser Produkt heute: PRTG überwacht die Verfügbarkeit von Systemen, Diensten und Applikationen sowie des Bandbreitenverbrauchs in IT-Infrastrukturen. Dabei wächst der Funktionsumfang der Software stetig: Aktuell ermöglicht Version 13 auf HTML5-Basis ein schnelles und intuitives Arbeiten. Dafür steht die Software in neun Sprachen, mit fast 200 Sensortypen und fünf User-Interfaces zur Verfügung. So hat der Admin mit unseren Apps für I-Phones und Android-Endgeräte sein Netzwerk auch von unterwegs im Blick. Mittels der so genannten „Remote Probes“ ist es möglich, selbst verteilte IT-Umgebung zu überwachen.

Außerdem führten wir Cluster-Nodes zur unterbrechungsfreien Überwachung ein, mit deren Hilfe PRTG das Netzwerk aus verschiedenen Perspektiven monitort. Das alles ist mit jeder PRTG-Lizenz möglich, denn unser Lizenzmodell garantiert, dass alles inklusive ist – es gibt keine Extrakosten.

„Made in Nuremberg“ – weltweit aktiv: Seit ihrer Gründung hat die Paessler AG ihren Hauptsitz im Großraum Nürnberg. Heute ist PRTG sowohl für KMUs als auch für rund 70 Prozent der Fortune-100-Unternehmen die erste Wahl in puncto Netzwerküberwachung. Derzeit verzeichnen wir mehr als 150.000 Installationen unserer Produkte in mehr als 120 Ländern. Warum das so ist? Weil wir nicht müde werden, hart an unserer Position als Technologieführer zu arbeiten und die globalen Herausforderungen angenommen haben. Zeitig war klar, dass wir bei der internationalen Vermarktung von PRTG verstärkt auch auf Online-Marketing setzen wollen und bildeten ein Team, das sich dediziert um Google, SEO etc. kümmert – eine feste Säule der insgesamt 67 Mitarbeiter zählenden Belegschaft, die weltweit mit einem Netzwerk von Partnern und lokalen Mitarbeitern zusammenarbeitet. Zusätzlich unterstützen uns fünf PR-Agenturen dabei, Neuigkeiten zu Paessler und PRTG in die Welt zu tragen.

Direkter Kontakt zur User-Community: Die Produktverbesserung und das Wachstum wären aber ohne unsere treuen Kunden schwer möglich gewesen: Unsere Prämisse, intuitiv zu bedienende Software zu entwickeln, ist seit unseren Anfangszeiten sehr positiv aufgenommen worden; es formte sich eine treue Nutzer-Community. Mit ihren Erfahrungen und Verbesserungsvorschlägen tragen die User wesentlich dazu bei, die Software zu optimieren, weshalb ihr Feedback grundsätzlich in Überarbeitungen einfließt.

Was bringt die Zukunft?: Unser Ziel ist es, auch in Zukunft technisch führende Software „made in Germany“ zu einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten zu können. Dazu denken wir weiterhin quer und hören unseren Kunden und Partnern gut zu. Daher freuen wir uns auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit der „alten Dame“ funkschau.

Deutschland wird Cloud-Land Nr. 1!

Josef Glöckl-Frohnholzer, Geschäftsführer von BCC

Anlässlich des 85-jährigen Jubiläums schauen wir nicht zurück, sondern werfen für die funkschau einen Blick in die Zukunft. Und für uns ist ganz klar: Deutschland wird das Cloud-Land Nummer 1!

Die Entwicklung hin zum gefragtesten Standort für Cloud-Services hat bereits eingesetzt. Die Praxis zeigt: Kunden aus Ländern rund um den Globus ziehen deutsche Provider ihren heimischen Anbietern vor. Grund dafür ist das hohe Niveau an datenschutzrechtlichen Standards, die im weltweiten Vergleich am besten aufgestellt sind. Wir sind davon überzeugt, das liegt auch an unserem ausgeprägten Verständnis von Sicherheit und Datenschutz, das sich aufgrund Deutschlands kultureller Vergangenheit herausgebildet hat. Nicht umsonst ist in keinem anderen Land der Aufschrei gegen PRISM und die NSA so groß. Wir zeigen, welche Standortvorteile Deutschland für die Zukunft der Cloud-Dienste bietet und so große US-Anbieter aus dem Wettbewerb nimmt.

Komplexe Inhalte und Techniken in ein lebendiges Gesamtwerk einbinden

Thomas Schröder, Geschäftsführer Großkunden und Partner, Microsoft Deutschland

Bill Gates hat einmal im Zusammenhang mit dem berühmten Physiker und Nobelpreisträger Richard Feynman gesagt: „Wem es so wie ihm gelingt, die Facetten der Wissenschaft faszinierend und fesselnd zu erklären, der hat etwas Magisches an sich.“

Eine Magie, die auch die funkschau in ihrer 85-jährigen Geschichte stets auf ihre Leser ausgeübt hat, denn anders lässt sich der Erfolg in diesen mehr als acht Jahrzehnten nicht erklären. Nun mögen Sie vielleicht einwenden, dass die funkschau keine Fachzeitschrift der Wissenschaft ist, sondern zu einem der wichtigsten Medien für professionelle Kommunikationstechnik und die gesamte Informationsbranchen gehört. Im Grunde lassen sich die von mir zu Anfang zitierten Worte des Microsoft-Gründers aber nicht auf die Disziplinen der Wissenschaft begrenzen. Es geht vielmehr um das Talent, komplexe Inhalte und Techniken in ein lebendiges Gesamtwerk einzubinden und diese dem Leser interessant und verständlich näherzubringen. Der funkschau und den vielen Persönlichkeiten dahinter ist genau das in den vergangenen 85 Jahren gelungen. Sie haben ihre Begeisterung für Fortschritt und Technik auf ihre Leser projiziert, haben Leidenschaften für aktuelle und kommende Technologie geweckt und waren mit ihren Themen immer am Puls der Zeit – mit professionellem Know-how und dem richtigen Gespür für Trends und zukünftige Entwicklungen.

Eins hat uns die 85-jährige Tradition der funkschau dabei auch gezeigt – die Entwicklung der Technik steht niemals still. Und mit den Technologien befinden sich gleichzeitig die Arbeitswelt und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik in einem stetigen Wandel. Wenn man hier – wie die funkschau – über einen so langen Zeitraum erfolgreich sein möchte, ist es unumgänglich, diesen Weg des Fortschritts mitzugehen.

Und gerade durch ihre unmittelbare Nähe zur Praxis ist die funkschau diesem Prozess nicht nur gefolgt. Sie hat ihn aktiv mitgestaltet. Die Fähigkeit, in den sich dynamisch entwickelnden Kommunikationsmärkten klare Trends aufzuzeigen und Entscheidungssicherheit zu geben, hat sich die funkschau dabei bis heute bewahrt und so wünschen wir ihr auch für die Zukunft viel Erfolg!

Die funkschau – mitten drin als Geschwindigkeitsmesser

Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden bei Telekom Deutschland

Jeder 85-Jährige hat eine Menge Geschichten auf Lager. Aber die funkschau hat besonders viel zu erzählen. Der Grund: ihre Themen. Vermutlich hat sich kaum eine Branche in den vergangenen Jahren rasanter entwickelt als der Kommunikationsbereich. Wahrscheinlich ist nirgendwo mehr passiert. Und mitten drin als Geschwindigkeitsmesser: die Redaktion der funkschau.

Das Medium begann in einer Zeit, als das Fräulein vom Amt noch die Telefonate vermittelte und wir in Deutschland nur drei Millionen Fernsprecher zählten. Heute hat fast jeder Haushalt einen Festnetzanschluss. Ohne Handy fühlen wir uns fast schon nackt – inzwischen telefonieren über 61 Millionen Deutsche mit Smartphone & Co.

Und Cloud? War früher das englische Wort für Wolke – und die kannte man lediglich als Ansammlung feiner Wassertröpfchen am Himmel. Heute wird die Cloud von Firmen wie Privatleuten genutzt und künftig zu einer Selbstverständlichkeit werden. Alle diese und viele weitere Entwicklungen hat die funkschau begleitet. Kritisch, kundig, kreativ. Wer in der Suchleiste des funkschau-Online-Portals „Deutsche Telekom“ eingibt, landet derzeit über 330 Treffer (Anm. d. Red.: Zahl bezieht sich auf Version der Suchmaschine vor Redesign der Homepage am 2.09.2013). Und findet damit mehr als 330 Beweise, dass die funkschau-Macher ihr Metier und unser Unternehmen verstehen. Sie halten Schritt: mit unseren Visionen, unseren Strategien und unseren neuen Technologien.

Sie waren mit dabei, als 1958 das Mobilfunknetz mit dem A-Netz begann und die Geräte mehr als 16 Kilo wogen. Sie wussten, dass 1989 mit ISDN ein neues Zeitalter begann, weil plötzlich ein digitales Universalnetz für Sprache, Text, Daten und Bilder vorhanden war. Natürlich war die funkschau zur Stelle, als 1991 mit dem World Wide Web das Internet massentauglich wurde. Und uns als Deutsche Telekom hat sie begleitet auf dem Weg vom Telekommunikations-Unternehmen zum integrierten ITK-Anbieter, der heute vernetztes Leben und Arbeiten ermöglicht. Wer Informationen zu unserer Cloud-Strategie, zu unseren Angeboten rund um vernetzte Energie, Gesundheit, Autos oder unser M2M-Geschäft sucht, findet sie in der funkschau.

So viel ist sicher: Wir liefern weiter Stoff, denn die Deutsche Telekom hat noch viel vor. Das Beste kommt also noch. Wir freuen uns, dass die funkschau weiter mit dabei ist.

Herzlichen Glückwunsch!

Immer den Blick auf die IKT-Trends der Zukunft

Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer T-Systems International

In einer besonders dynamischen Branche haben sich die funkschau wie auch T-Systems über viele Jahre stetig weiterentwickelt – immer mit dem Ziel vor Augen, neue Trends frühzeitig zu erkennen und voranzutreiben. Seit den Anfängen als Blatt für technisch interessierte Rundfunkhörer hat sich einiges getan: Entsprechend der Professionalisierung sowie dem Zusammenwachsen der Bereiche Telekommunikation und Informationstechnologie ist die funkschau heute eine Schlüsselpublikation für Entscheider in der IKT-Branche.

Genau diese Expertise schätzen die Leser wie auch ich an der funkschau. Sie schreibt den Leitgedanken Innovation groß und schärft das Bewusstsein der Leser für zukunftsorientierte Themen mit jeder Ausgabe. Unsere Branche verändert sich ständig und mit hoher Geschwindigkeit: Disruptive Technologien wie Cloud-Computing, Big-Data und mobiles Internet machen dies deutlicher denn je. Um hier mitzuhalten, müssen die Akteure in der IKT-Branche fähig sein, aus gewohnten Konzepten auszubrechen und den Weg für neue Chancen zu suchen.

Genau das verbindet die funkschau und T-Systems: Beiden ist es immer wieder gelungen, durch die Orientierung an innovativen Technologien immer einen Schritt voraus zu sein. Die Nähe zum Kunden steht dabei an erster Stelle – bei der funkschau sind das die Leser, bei uns die Unternehmen.

Für die Zukunft wird es zur wichtigsten Aufgabe der IKT gehören, die wachsenden Anforderungen an Individualität und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen. Dienstleister müssen ihre eigenen Prozesse weiter optimieren. Hier spielt IKT eine entscheidende Rolle, gerade auch mit Blick auf Industrie 4.0. An Themen und Aufgaben mangelt es also weder der funkschau noch uns als Anbieter. So freuen wir uns auf weitere spannende Beiträge sowie Denkanstöße und wünschen der funkschau alles Gute für die Zukunft.

Von der „Tönenden Wand“ zum „New Hosting“

Robert Hoffmann, Vorstandssprecher der 1&1 Internet AG

„In der heutigen Zeit mit einem Fachmagazin seit 85 Jahren im Markt präsent zu sein, verdient Hochachtung und Respekt. Und zeigt, dass man mit den richtigen Themen und hochkarätigen Berichten seine Zielgruppe auch über Jahrzehnte binden kann. Zum 85-jährigen Jubiläum gratuliert die gesamte 1&1 Internet AG und wünscht Ihnen auch weiterhin viel Erfolg und stets den richtigen Riecher für Ihre Themen und bei Ihren Recherchen.“

85 Jahre „funkschau“. Lassen Sie uns dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, für einen Rückblick und einen Ausblick in die Zukunft der Online-Technologien.

Im Juli 1928 wandelte sich „Der Bastler“ zur „funkschau“ und konzentrierte sich nicht mehr ausschließlich auf die ambitionierten Elektroniker, sondern erreichte von nun an ebenfalls technisch-interessierte Rundfunkhörer – schließlich sollte das Radio bis Ende der 1950er Jahre das Leitmedium der Deutschen bleiben.

Die Erstausgabe der „funkschau“, die für 0,80 Reichsmark über den Ladentisch ging, widmete sich seinerzeit der „Tönenden Wand“ – einer Lautsprecher-Membran, die den Anspruch hatte, ästhetisch und zugleich technisch anspruchsvoll zu sein. Ein Ansatz, der sich sowohl in der Technikwelt, wie auch im Consumerbereich bis heute bewährt hat. Von Beginn an hatte die „funkschau“ stets richtungsweisend berichtet, Trends frühzeitig erkannt und sich gerade deshalb innerhalb kürzester Zeit einen ausgezeichneten Ruf bei seinen Käufern erarbeitet. Treue Leser und eine hohe Abonnement-Auflage sind das Ergebnis.

Bevor auch die 1&1 Internet AG in den Blickpunkt der Redaktion gelangte, sollten einige weitere Jahrzehnte ins Land ziehen. Eine große Herausforderung für Verlag und Redaktion waren die politisch düsteren Jahre der vierziger Jahre, die jedoch mit Bravour gemeistert wurden. Der Zeitschrift gelang es in dieser Zeit eine neue Zielgruppe zu fokussieren. So entwickelte sich die „funkschau“ Anfang der fünfziger Jahre mehr und mehr zu einem Fachmagazin für den Radio- und Fernsehfachhandel.

Als Ralph Dommermuth 1988 die 1&1 EDV-Marketing GmbH gründete, bereitete sich zur selben Zeit die „funkschau“ auf eine Revolution in der Telekommunikation und Informationstechnik vor: Das Internet wurde für kommerzielle Zwecke nutzbar und Mitte der Neunziger auch von Privatanwendern mit großem Interesse entdeckt. Auch 1&1 war von Beginn an mit der Vermarktung des Internets betraut und nahm kurz vor der Jahrtausendwende sein erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb. Noch heute gewährleistet das Rechenzentrum, das technische Herz der 1&1 im Karlsruher Hochsicherheitstrakt, Schnelligkeit, Sicherheit und Hochverfügbarkeit, abgesichert durch mehrfache Redundanzen und eine herausragende Netzwerk-Anbindung. Heute bewältigt alleine das Rechenzentrum in Karlsruhe ein mehr als 9.000 Terabyte großes, monatliches Transfervolumen.

Auch die „funkschau“ ist bei Rechenzentrumstechnologien gut informierter Partner, Begleiter und Ratgeber. Schon früh wurde das Thema von den Fachautoren des Magazins beleuchtet, besprochen und bewertet. Gewiss wird die „funkschau“ auch weiterhin neueste Trends aufspüren, um diese vor allen anderen Ihren Lesern präsentieren zu können.

Es bleibt weiterhin spannend im IT-Umfeld, Hosting- und RZ-Themen rücken immer mehr in den Fokus von Entscheidern, Unternehmen und Händlern und auch die Einführung von neuen Top-Level-Domains wird die Internetstruktur nachhaltig verändern. Somit werden auch der „funkschau“ nie die Themen ausgehen.

Die 1&1 Internet AG wird im Herbst unter dem Motto „Leistung von Profis. Für Profis.“ ein weltweit einmaliges Hosting-Paket vorstellen, das beispielsweise mit Content-Delivery-Network und garantierter Performance von 2 GByte festem RAM nicht nur Einsteiger, sondern auch Webprofis begeistern wird. Auch die „funkschau“ wird nicht müde, sich immer wieder selbst zu erfinden und neue Produkte, wie seinerzeit die erfolgreiche und bei Händlern hoch geschätzte „funkschau handel“, Ihren Lesern vorzustellen. Dank einer hervorragenden und sachverständigen Redaktion gilt auch hier, „von Profis, für Profis“. Dafür danken wir der Verlagsleitung, der Redaktion und dem gesamten „funkschau“-Team, verbunden mit den besten Wünschen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.